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Die Gewinnzahlen werden am Mittwoch- und am Samstagabend gezogen. In Deutschland betreibt der Deutsche Lotto- und Totoblock als Zusammenschluss der Landes-Lotteriegesellschaften das Lottospiel. Man kann zusätzlich am Spiel Super 6 und Spiel 77 teilnehmen. Zu den 6 Zahlen werden zudem noch eine Zusatzzahl und eine Superzahl gezogen. Die Zusatzzahl wird aus den restlichen 43 Kugeln als siebte, nach den ersten 6 Zahlen, gezogen. Sie erhöht bei den niedrigeren Gewinnklassen den Gewinn um eine Stufe. Wenn beispielsweise vier von dem Spieler getippte Zahlen mit vier der sechs zuerst gezogenen Zahlen übereinstimmen, fällt er in die Gewinnklasse 6 (4 richtige). Stimmt nun jedoch von den verbleibenden zwei getippten Zahlen, von denen keine unter den ersten sechs gezogenen ist, eine mit der als siebtes gezogenen Zusatzzahl überein, verbessert sich die Gewinnklasse auf Klasse 5 (4 richtige + Zusatzzahl).
Demgegenüber ergibt sich die Superzahl aus den Zahlen 0 bis 9 (nur) für den Jackpot aus der letzten Ziffer der auf der Spielquittung bereits eingedruckten „Spiel 77“- beziehungsweise „Super 6“-Nummer. Das ist sozusagen ein weiteres Los – mit der Auswirkung, dass die Chance für 6 Richtige mit Superzahl nur ein Zehntel der Chance für 6 Richtige beträgt. Auf einigen Annahmestellen im Internet kann man die Superzahl bzw. die komplette Losnummer vor Abgabe bzw. Absenden des Teilnahmescheins selber ändern.
Gewinnklassen:
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Gewinnklasse |
Erforderlich |
Verteilung der Gewinnsumme |
| Klasse 1 |
6 richtige + Superzahl |
10 % |
| Klasse 2 |
6 richtige |
8 % |
| Klasse 3 |
5 richtige + Zusatzzahl |
5 % |
| Klasse 4 |
5 richtige |
13 % |
| Klasse 5 |
4 richtige + Zusatzzahl |
2 % |
| Klasse 6 |
4 richtige |
10 % |
| Klasse 7 |
3 richtige + Zusatzzahl |
8 % |
| Klasse 8 |
3 richtige |
44 % |
| Summe: |
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100 % |
Zudem ist je Gewinnklasse ein Jackpot möglich. Dieser entsteht, wenn in den vorhergehenden Ziehungen für die Klasse kein Gewinner ermittelt wurde. Die Gewinnsumme wird dann der gleichen Gewinnklasse bei der nächsten Ziehung hinzugefügt. Als Jackpot wird die Summe aus dem Übertrag der vorigen Ausspielung und aus der normalen, erwarteten Gewinnsumme bezeichnet. Eine exakte Bestimmung der Höhe des Jackpot ist wegen des Totalisatorprinzips erst möglich, wenn die Quoten feststehen. Ausnahme: Erfolgt kein Gewinn in Klasse 2, aber in Klasse 1 (also wenn alle Gewinner mit sechs Richtigen auch die richtige Superzahl haben), so wird die Gewinnsumme von Klasse 2 keinem Jackpot, sondern der Gewinnklasse 1 derselben Ziehung zugeschlagen.
Dazu sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Übersteigt ein Einzelgewinn in einer niedrigeren Gewinnklasse den einer höheren Gewinnklasse, so werden die Gewinnsummen zusammengelegt und die Gewinne gleichmäßig auf die beiden Gewinnklassen verteilt. Wird nach 14 aufeinanderfolgenden Ziehungen in einer Gewinnklasse auch in der nächstfolgenden Ziehung kein Gewinn ermittelt, so wird die Gewinnsumme auf die nächst niedrigere Gewinnklasse übertragen, in der mindestens ein Gewinner ermittelt wird. Eine Sequenz kann also maximal 15 Ziehungen umfassen, die bislang längste Sequenz ging über 13 Ziehungen.
Festgelegt sind diese Regelungen in jedem Bundesland in den Teilnahmebedingungen für Lotto. Lotto ist in Deutschland Sache der Bundesländer. Gewerbliche Anbieter spielen oft im Sinne der Tippgemeinschaften bei den Lottogesellschaften, nehmen dafür jedoch zusätzliche Gebühren.
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